Energiesparen, warum?

Im Gegensatz zu erneuerbaren Energien sind fossile Energien nur noch begrenzt verfügbar. Die Angaben zu Reichweiten verschiedener fossiler Energien variieren stark je nach Annahmen über die Entwicklung von Nachfrage und Angebot sowie noch nicht entdeckter Lagerstätten. Prognosen über Reichweiten fossiler Energien sind daher sehr unsicher und werden ständig revidiert. Die reine Fortschreibung des jetzigen Verbrauchs ist jedoch angesichts des schnell wachsenden Energieverbrauchs z.B. in China und Indien sowie weiteren Schwellenländern unrealistisch. Es ist stattdessen mit einem starkem Wachstum der Nachfrage bei Öl, Gas und Kohle zu rechnen und folglich auch mit stark steigenden Preisen.

Wenn Sie sich intensiver für dieses Thema interessieren,dann lesen Sie die Kurzstudie der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe.
(Obenstehende Grafik bitte anklicken.)

Jeder Hauseigentümer sollte sich die Frage stellen: wie hoch ist mein Energieverbrauch?

Ca. 60% aller Haushalte verbrauchen mehr als 20 m³ Gas bzw. Heizöl je Quadratmeter Wohnfläche.
Neubauten aber nur 4-8 l pro Quadratmeter.
Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)

Schauen Sie einmal auf Ihrer letzten Heizkostenabrechnung nach. Wieviel Kilowattstunden Gas oder Heizöl wurde nach der Abrechnung verbraucht?
Wenn Sie nur den Verbrauch in Kubikmeter (m³) Gas oder in Liter Heizöl kennen, so können Sie diesen Wert mit 10 multiplizieren und schon haben Sie die kWh/Jahr (kWh/a). Beispiel:
2.000 m³/a Gas ergeben ca. 20.000kWh/a
2.000 l/a Heizöl ergeben ca. 20.000 kWh/a

Wie groß ist Ihre Wohnfläche?
Aus der Größe der Wohnfläche ergibt sich ein Richtwert für den Energieverbrauch:
20.000 kWh/a : 100 m² = 200 kWh/(m²a)
Das bedeutet , dass Sie mit Ihrem Haus und der Heizung etwa 200 Kilowattstunden Energie pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr verbrauchen. Hinzu kommt natürlich noch der Stromverbrauch und eventuell Energie für die Warmwasseraufbereitung.

Wenn Sie sich obige Grafik anschauen, sehen Sie, dass sich der Energiepreis für Öl und Gas seit 2000 mehr als verdoppelt hat. Beim Strompreis sieht es nicht besser aus. Die Kosten zur Reduktion des Treibhausgases CO2 werden Energie zusätzlich noch verteuern.

Es gibt also viele Gründe sich Gedanken zu machen und sich zu informieren wie der Energieverbrauch rund ums Haus verringert werden kann, damit in der Zukunft die Kosten nicht ins Uferlose steigen.