Förderungsdetails

  1. FÖRDERPROGRAMME DES BUNDES FÜR PRIVATPERSONEN
    1. Energieeinsparberatung vor Ort (BAFA)

    2. Zielgruppe:
      Antragsberechtigt sind natürliche oder juristische Personen, rechtlich selbständige Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich der Wohnungswirtschaft und des Agrarbereichs, alle Einrichtungen, die gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verfolgen. Mieter oder Pächter sind antragsberechtigt, wenn sie die schriftliche Erlaubnis des Eigentümers haben.
      Beschreibung:
      Gefördert wird die Vor-Ort-Beratung, die sich auf den baulichen Wärmeschutz sowie die Wärmeerzeugung und -verteilung unter Einschluss der Warmwasserbereitung und der Nutzung erneuerbarer Energien bezieht und durch einen Ingenieur oder Architekten durchgeführt wird. Die Beratung erfolgt durch die Übergabe und Erläuterung eines schriftlichen Beratungsberichtes. Art der Förderung/Förderungsanteil:
      • Zuschuss: Der maximale Zuschuss beträgt 300 Euro für Ein-/Zweifamilienhaus und 360 Euro für Gebäude mit mind. drei Wohneinheiten.
      • Eine Kumulation ist möglich.
      • Hinweise zum Antrag: Der Antrag wird von einem Berater gestellt, der auch Zuwendungsempfänger ist. Mit der Beratung darf nicht begonnen werden, bevor der Antrag in der Bewilligungsbehörde eingegangen ist.
      • Es gelten bestimmte Mindestanforderungen an das Gebäude.

      Informations- und Antragsstelle:
      Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, Ref. 411, Eschborn,

    3. Ökologisch Bauen (KfW)

    4. Zielgruppe:
      Antragsberechtigt sind Träger von Investitionsmaßnahmen an selbstgenutzten und vermieteten Wohngebäuden z.B. Privatpersonen, Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften, Gemeinden, Kreise, Gemeindeverbände sowie sonstige Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts.
      Beschreibung:
      Gefördert werden Maßnahmen an Wohngebäuden sowie Wohn-, Alten- und Pflegeheimen.
      1. Errichtung, Herstellung oder Ersterwerb von KfW-Energiesparhäusern 40 und Passivhäusern. Voraussetzung für eine Förderung der KfW-Energiesparhäuser 40 ist, dass der Jahres-Primärenergiebedarf Qp max. 40 kWh je m2 Gebäudenutzfläche AN beträgt. Des Weiteren muss der auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche des Gebäudes bezogene spezifische Transmissionswärmeverlust (HT) den in der EnEV angegebenen Höchstwert um mind. 45 % unterschreiten. Voraussetzung für eine Förderung der Passivhäuser ist, dass der Jahres-Primärenergiebedarf max. 40 kWh je m2 Gebäudenutzfläche AN und der Jahres-Heizwärmebedarf max. 15 kWh je m2 Wohnfläche betragen.
      2. Errichtung, Herstellung oder Ersterwerb von KfW-Energiesparhäusern 60. Voraussetzung für eine Förderung der KfW-Energiesparhäuser 60 ist, dass der Jahres-Primärenergiebedarf Qp max. 60 kWh je m2 Gebäudenutzfläche AN beträgt. Des Weiteren muss der auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche des Gebäudes bezogene spezifische Transmissionswärmeverlust (HT) den in der EnEV angegebenen Höchstwert um mind. 30 % unterschreiten. Diese Voraussetzungen sind durch einen Sachverständigen nachzuweisen.
      3. Einbau von Heizungstechnik auf Basis erneuerbarer Energien, Kraft-Wärme-Kopplung und Nah-/Fernwärme bei Neubauten. Finanziert werden:
      • solarthermische Anlagen, ggf. inklusive Einbau von Zentralheizungen auf Basis von Gas/Öl (Brennwertkessel)
      • Biomasseanlagen: automatisch beschickte Zentralheizungsanlagen, die ausschließlich mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Hierzu zählen Holzpellets, Holzhackschnitzel, Biokraftstoffe, Biogas.
      • Holzvergaser-Zentralheizungen mit Leistungs- und Feuerungsregelung (Wirkungsgrad mind. 90 %)
      • Wärmepumpen
      • Erdwärmeübertrager
      • Abluftanlagen mit geregelten Außenwandluftdurchlässen sowie Lüftungsanlagen mit einem Wärmerückgewinnungsgrad von mind. 80 %
      • Anlagen zur Versorgung mit Wärme aus Kraft-Wärme-Kopplung (Nah- und Fern- wärme, Einzelanlagen, Blockheizkraftwerk, Brennstoffzellen)
      • Wärmeübergabestationen und Rohrnetz bei Nah- und Fernwärme.
      Beim Einbau der Heizung ist stets einHydraulischer Abgleich vorzunehmen. Es sind die Anforderungen der EnEV einzuhalten.
      Art der Förderung/Förderungsanteil:
      • Darlehen: Die KfW-Energiesparhäuser 40 und 60 sowie Passivhäuser werden mit 100 % der Bauwerkskosten (Baukosten ohne Grundstück), max. 50.000 Euro je Wohneinheit (WE), gefördert. Der Einbau von Heizungstechnik auf Basis erneuerbarer Energien, Kraft-Wärme- Kopplung und Nah-/Fernwärme werden mit 100 % der Investitionskosten, max. 50.000 Euro je WE gefördert.
      • Die Auszahlung erfolgt bei KfW-Energiesparhäusern 40 und Passivhäusern zu 100 % und bei KfW-Energiesparhäusern 60 und Heizungstechnik zu 96 %. Die Kredite können in einer Summe, max. jedoch in vier Teilbeträgen, abgerufen werden.
      • Die Tilgung erfolgt nach Ablauf der tilgungsfreien Anlaufjahre in vierteljährlichen Annuitäten. Eine vorzeitige Rückzahlung des gesamten Kreditbetrages ist jederzeit möglich.
      • Die Kombination eines Kredites aus diesem Programm mit anderen KfW-Darlehen bzw. mit anderen Fördermitteln ist zulässig, sofern die Summe der Förderungen die Summe der Aufwendungen nicht übersteigt. Eine Kombination der Förderung des Einbaus von Heizungstechnik auf Basis erneuerbarer Energien bei Neubauten mit den KfW-Energiesparhäusern 40, Passivhäusern oder den KfW-Energiesparhäusern 60 ist nicht möglich.

      Hinweise zum Antrag:
      Der Antrag ist vor Beginn des Vorhabens zu stellen. Die Antragsformulare sind in Kreditinstituten erhältlich. Für KfW-Energiesparhäuser 40 und Passivhäuser ist die Programmnummer 144 anzugeben, für KfW-Energiesparhäuser 60 und den Einbau von Heizungstechnik gilt die Programmnummer 145.
      Informationsstelle:
      KfW-Förderbank, Frankfurt, Tel.: 01801 33 55 77, www.kfw-foerderbank.de

    5. Wohneigentumsprogramm (KfW)

    6. Zielgruppe:
      Antragsberechtigt sind alle Privatpersonen, die selbstgenutztes Wohneigentum erwerben.
      Beschreibung:
      Gefördert wird der Bau oder Erwerb von selbstgenutzten Eigenheimen oder Eigentumswohnungen.
      Berücksichtigt werden folgende Kosten:
      • Kosten des Baugrundstücks und Baukosten einschließlich Baunebenkosten sowie Kosten der Außenanlage beim Bau.
      • Kaufpreis einschließlich Kaufpreisnebenkosten und eventuell anfallende Modernisierungs-,Instandsetzungs- und Umbaukosten beim Immobilienerwerb.

      Gefördert wird außerdem der Erwerb von Genossenschaftsanteilen an Wohnungsgenossenschaften mit einem Darlehen von bis zu 100 % des Genossenschaftsanteils, max. 100.000 Euro. Vorhaben können nur dann gefördert werden, wenn der Kreditantrag vor Beginn des Vorhabens gestellt wird. Ausgeschlossen ist damit die Umschuldung bzw. Nachfinanzierung.
      Art der Förderung/Förderungsanteil:
      • Darlehen
      • Finanzierungsanteil beträgt bis zu 30 % der angemessenen Gesamtkosten, Kredithöchstbetrag:100.000 Euro.
      • Die max. Kreditlaufzeit beträgt 30 Jahre bei mind. einem und höchstens fünf tilgungsfreien Anlaufjahren. Der Zinssatz wird für einen Zeitraum von 10 Jahren festgelegt. Eine vorzeitige Rückzahlung des Darlehens ist möglich.
      • Kumulation mit Fördermitteln aus öffentlichen Haushalten ist möglich.

      Hinweise zum Antrag:
      Bei der Programmvariante „Genossenschaftsanteile“ ist die Programmnummer 134 anzugeben.
      Informationsstelle:
      KfW-Förderbank, Frankfurt, Tel.: 01801 33 55 77, www.kfw-foerderbank.de

    7. Wohnraum Modernisieren (KfW)

    8. Zielgruppe:
      Antragsberechtigt sind Träger von Investitionsmaßnahmen an selbstgenutzten und vermieteten Wohngebäuden (z.B. Privatpersonen, Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften, Gemeinden, Kreise, Gemeindeverbände sowie sonstige Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts). Beschreibung:
      Gefördert werden Maßnahmen an Wohngebäuden sowie Wohn-, Alten- und Pflegeheimen. STANDARD-Maßnahmen
      1. Modernisierung und Instandsetzung von Wohngebäuden:
      • bauliche Maßnahmen zur Gebrauchswertverbesserung (z.B. Wohnungszuschnitt, Sanitärinstallation, Wasserversorgung)
      • bauliche Maßnahmen zur Verbesserung der allgemeinen Wohnverhältnisse (z.B. An- und Ausbau von Balkonen/Loggien, Nachrüsten von Aufzügen)
      • Instandsetzungsmaßnahmen zur Behebung baulicher Mängel durch Reparatur und Erneuerung (z.B. Fußböden und Fenster)
      • alten- und behindertengerechter Umbau (u.a. barrierefreies Wohnen)
      • Erneuerung von Heiztechnik durch Zentralheizungsanlagen auf Basis von Gas/Öl (Brennwertkessel – ohne Einsatz erneuerbarer Energien) einschließlich der unmittelbar dadurch veranlassten Maßnahmen
      • bauliche Maßnahmen nach einem Teilrückbau z.B. Dachaufbau

      2. Verbesserung der Außenanlagen bei Mehrfamilienhäusern ab 3 Wohneinheiten, z.B. Schaffung von Grünanlagen, gebäudebezogene Außenanlagen, Anlage von Spielplätzen.
      3. Maßnahmen zum Rückbau von leerstehenden, dauerhaft nicht mehr benötigten Mietwohngebäuden in den neuen Ländern und Berlin (Ost) im Rahmen des Stadtumbaus, einschließlich der Maßnahmen für die Freimachung von Wohnungen und für die Herrichtung des Grundstücks zur Wiedernutzung.
      ÖKO-PLUS-Maßnahmen
      1. Wärmeschutz der Gebäudeaußenhülle: Dämmung der Außenwände, des Daches, von obersten Geschossdecken zu nicht ausgebauten Dachräumen sowie der Kellerdecke, von erdberührten Außenflächen beheizter Räume oder von Wänden zwischen beheizten und unbeheizten Räumen. Alle Maßnahmen haben die Mindestanforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) sowie für ÖKO-PLUS-Maßnahmen einzuhalten.
      2. Erneuerung von Heizungstechnik auf Basis erneuerbarer Energien, Kraft-Wärme-Kopplung und Nah-/Fernwärme. Finanziert werden:
      • solarthermische Anlagen, ggf. inklusive Erneuerung von Zentralheizungen auf Basis von Gas/Öl (Brennwertkessel)
      • Biomasseanlagen: automatisch beschickte Zentralheizungsanlagen, die ausschließlich mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Hierzu zählen Holzpellets, Holzhackschnitzel, Biokraftstoffe, Biogas.
      • Holzvergaser-Zentralheizungen mit Leistungs- und Feuerungsregelung (Wirkungsgrad mind. 90 %)
      • Wärmepumpen
      • Abluftanlagen mit geregelten Außenwandluftdurchlässen sowie Lüftungsanlagen mit einem Wärmerückgewinnungsgrad von mind. 80 %
      • Anlagen zur Versorgung mit Wärme aus Kraft-Wärme-Kopplung (Nah- und Fernwärme, Einzelanlagen, Blockheizkraft, Brennstoffzellen)
      • Wärmeübergabestationen und Rohrnetz bei Nah- und Fernwärme.
      • Sonderregelung: Austausch von Kohle-, Öl- und Gaseinzelöfen sowie Nachtspeicherheizungen durch den Einbau von Zentralheizungsanlagen auf Basis Brennwerttechnologie.
      Beim Einbau der Heizung ist stets ein hydraulischer Abgleich vorzunehmen.
      Art der Förderung/Förderungsanteil:
      • Darlehen
      • Der Finanzierungsanteil kann bis zu 100 % betragen, für die Modernisierung max. 100.000 Euro je Wohneinheit bei STANDARD sowie max. 50.000 Euro für ÖKO-PLUS und für Rückbau max. 125 Euro pro m2 rückgebauter Fläche.
      • Die Auszahlung von ÖKO-PLUS erfolgt zu 100 %. Bei STANDARD werden 96 % ausgezahlt. Der Zinssatz des Darlehens wird für 5 oder 10 Jahre festgeschrieben. Bei Krediten mit bis zu 10 Jahren Laufzeit ist der Zinssatz fest für die gesamte Kreditlaufzeit. Bei längeren Laufzeiten wird der Zinssatz nach 10 Jahren neu festgelegt. Die Kredite können in einer Summe oder in Teilbeträgen abgerufen werden. Die Tilgung erfolgt nach Ablauf der tilgungsfreien Anlaufjahre in vierteljährlichen Annuitäten. Eine vorzeitige Rückzahlung des gesamten Kreditbetrages ist jederzeit möglich.
      • Die Kumulation eines Kredites aus diesem Programm mit anderen KfW-Darlehen bzw. anderen Fördermitteln ist zulässig. Die Kombination mit der Zuschussvariante des CO2-Gebäudesanierungsprogramms ist nicht möglich.
      Hinweise zum Antrag:
      Der Antrag ist vor Beginn des Vorhabens zu stellen. Als Programmnummer ist für STANDARD 141 und für ÖKO-PLUS 143 anzugeben.
      Informations- und Antragsstelle: KfW-Förderbank, Frankfurt, Tel.: 01801 33 55 77, www.kfw-foerderbank.de

    9. CO2-Gebäudesanierungsprogramm – Zuschuss (KfW)

    10. Zielgruppe:
      Antragsberechtigt sind natürliche Personen als Eigentümer von selbstgenutzten oder vermieteten EFH/ZFH sowie Eigentümer von selbstgenutzten oder vermieteten Eigentumswohnungen in Wohneigentumsgemeinschaften.
      Beschreibung:
      Gefördert werden Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur Minderung des CO2-Ausstoßes in Wohngebäuden. Für Wohngebäude, die bis zum 31.12.1983 fertig gestellt worden sind, erfolgt die Förderung für energetische Sanierungen auf Neubau-Niveau nach Energieeinsparverordnung (EnEV) oder noch besser sowie bei Unterschreitung des EnEV-Neubau-Niveaus um mind. 30 %. Für Wohngebäude, die bis zum 31.12.1994 fertig gestellt worden sind, werden folgende Maßnahmenpakete gefördert:
      Maßnahmenpaket 0
      • Wärmedämmung der Außenwände
      • Wärmedämmung des Daches oder der obersten Geschossdecke
      • Wärmedämmung der Kellerdecke, von erdberührten Außenflächen beheizter Räume oder von Wänden zwischen beheizten und unbeheizten Räumen.
      • Austausch der Fenster

      Maßnahmenpaket 1
      • Austausch der Heizung
      • Wärmedämmung des Daches oder der obersten Geschossdecke
      • Wärmedämmung der Außenwände
      Maßnahmenpaket 2
      • Austausch der Heizung
      • Wärmedämmung des Daches oder der obersten Geschossdecke
      • Wärmedämmung der Kellerdecke, von erdberührten Außenflächen beheizter Räume oder von Wänden zwischen beheizten und unbeheizten Räumen
      • Austausch der Fenster
      Maßnahmenpaket 3
      • Austausch der Heizung
      • Austausch der Fenster
      • Wärmedämmung der Außenwände
      Maßnahmenpaket 4
      Es müssen mind. 3 von einem Sachverständigen empfohlene Maßnahmen aus der nachstehenden Aufzählung als Paket durchgeführt werden. Ausnahmen vom Umfang der Maßnahmen sind möglich und vom Sachverständigen zu begründen.
      • Wärmedämmung der Außenwände
      • Wärmedämmung des Daches oder der obersten Geschossdecke
      • Wärmedämmung der Kellerdecke, von erdberührten Außenflächen beheizter Räume oder von Wänden zwischen beheizten und unbeheizten Räumen
      • Austausch der Fenster
      • Austausch der Heizung
      • Einbau einer Lüftungsanlage
      Beim Einbau der Heizung ist stets ein hydraulischer Abgleich vorzunehmen.
      Art der Förderung/Förderungsanteil:
      • Zuschuss
      • Bei Einhaltung bzw. Unterschreitung der Neubauwerte für den Jahres-Primärenergiebedarf und den Transmissionswärmeverlust nach § 3 der EnEV wird ein Zuschuss in Höhe von 10 % auf die förderfähigen Investitionskosten, max. 5.000 Euro je Wohneinheit, gewährt. Bei Unterschreitung der Werte um 30 % und mehr beträgt der Zuschuss 17,5 % der förderfähigen Investitionskosten, max. 8.750 Euro je Wohneinheit. ¢ Die Maßnahmenpakete 0 bis 4 werden mit einem Zuschuss in Höhe von 5 % der förderfähigen Investitionskosten, max. 2.500 Euro je Wohneinheit, gefördert. Bei Wohnungseigentum bemessen sich die förderfähigen Investitionskosten für den Eigentümer nach der Höhe seines Miteigentumsanteils.
      • Kumulation mit einem Darlehen ist nicht möglich. Für Gebäude, die bis 1983 fertig gestellt wurden, ist eine Kumulation mit anderen Zuschüssen möglich.
      Hinweise zum Antrag:
      Der Antrag besteht aus einem Antragsformular, den gewählten Sanierungsvorhaben und der entsprechenden „Bestätigung zum Antrag CO2-Gebäudesanierungsprogramm“. Als Programmnummer ist 430 anzugeben.
      Informations- und Antragsstelle:
      KfW-Förderbank, Frankfurt, Tel.: 01801 33 55 77, www.kfw-foerderbank.de

    11. CO2-Gebäudesanierungsprogramm – Kredit (KfW)
    12. Zielgruppe:
      Antragsberechtigt sind Träger von Investitionsmaßnahmen an selbstgenutzten und vermieteten Wohngebäuden (z.B. Privatpersonen, Wohnungsunternehmen oder -genossenschaften, Gemeinden, Kreise, Gemeindeverbände sowie sonstige Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts).
      Beschreibung:
      Gefördert werden Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur Minderung des CO2-Ausstoßes in Wohngebäuden. Neben Wohngebäuden sind auch Wohnheime, Alten- und Pflegeheime förderfähig. Für Wohngebäude, die bis zum 31.12.1983 fertig gestellt worden sind, erfolgt die Förderung für energetische Sanierungen auf Neubau-Niveau nach Energieeinsparverordnung (EnEV) oder besser bzw. Unterschreitung des EnEV-Neubau-Niveaus um mind. 30 %.
      Sonderförderung „Modellvorhaben“:
      Die energetische Sanierung des Gebäudes auf Neubau-Niveau nach EnEV minus 50 % kann gesondert gefördert werden. Voraussetzung ist die Einhaltung der Maßgabe eines entsprechenden Pflichtenheftes der Deutschen Energie- Agentur (dena).
      Für Wohngebäude, die bis zum 31.12.1994 fertig gestellt worden sind, werden folgende Maßnahmenpakete gefördert:
      Maßnahmenpaket 0
      • Wärmedämmung der Außenwände
      • Wärmedämmung des Daches oder der obersten Geschossdecke
      • Wärmedämmung der Kellerdecke, von erdberührten Außenflächen beheizter Räume oder von Wänden zwischen beheizten und unbeheizten Räumen
      • Austausch der Fenster
      Maßnahmenpaket 1
      • Austausch der Heizung
      • Wärmedämmung des Daches oder der obersten Geschossdecke
      • Wärmedämmung der Außenwände
      Maßnahmenpaket 2
      • Austausch der Heizung
      • Wärmedämmung des Daches oder der obersten Geschossdecke
      • Wärmedämmung der Kellerdecke, von erdberührten Außenflächen beheizter Räume oder von Wänden zwischen beheizten und unbeheizten Räumen
      • Austausch der Fenster
      Maßnahmenpaket 3
      • Austausch der Heizung
      • Austausch der Fenster
      • Wärmedämmung der Außenwände
      Einzelne Maßnahmenpakete können um Einzelmaßnahmen aus anderen Paketen ergänzt werden. Maßnahmenpaket 4
      Es müssen mind. 3 von einem Sachverständigen empfohlene Maßnahmen aus der nachstehenden Aufzählung als Paket durchgeführt werden. Ausnahmen vom Umfang der Maßnahmen sind möglich und vom Sachverständigen zu begründen.
      • Wärmedämmung der Außenwände
      • Wärmedämmung des Daches oder der obersten Geschossdecke
      • Wärmedämmung der Kellerdecke, von erdberührten Außenflächen beheizter Räume oder von Wänden zwischen beheizten und unbeheizten Räumen
      • Austausch der Fenster
      • Austausch der Heizung
      • Einbau einer Lüftungsanlage
      Gefördert werden nur Maßnahmen, die von Fachunternehmen durchgeführt werden. Beim Einbau der Heizung ist stets ein hydraulischer Abgleich vorzunehmen. Art der Förderung/Förderungsanteil:
      • Darlehen
      • Die Förderung umfasst neben einem zinsgünstigen Kredit auch einen Teilschulderlass (Tilgungszuschuss) für das Erreichen der Zielniveaus, und zwar in Höhe von - 5 % für das EnEV-Neubau-Niveau und - 12,5 % für die Unterschreitung des EnEV-Neubau-Niveaus um mind. 30 %.
      • Gefördert werden bis zu 100 % der förderfähigen Investitionskosten einschließlich Nebenkosten (Architekt, Energieeinsparberatung etc.), max. 50.000 Euro pro Wohneinheit.
      • Die Laufzeit beträgt 20 Jahre bei 3 tilgungsfreien Anlaufjahren bzw. 30 Jahre bei 5 tilgungsfreien Anlaufjahren. Die Zinskonditionen unterliegen dem Kapitalmarkt.
      • Kumulation ist möglich allerdings nicht mit der Zuschussvariante des CO2-Gebäude-sanierungsprogramms (siehe 2.6).
      Hinweise zum Antrag:
      Als Programmnummer ist 130 anzugeben. Informations- und Antragsstelle:
      KfW-Förderbank, Frankfurt, Tel.: 01801 33 55 77, www.kfw-foerderbank.de

    13. Niedrigenergiehaus im Bestand (dena)
    14. Zielgruppe:
      Antragsberechtigt sind Träger von Investitionsmaßnahmen an selbstgenutzten und vermieteten Wohngebäuden (z.B. Privatpersonen, Wohnungsunternehmen oder -genossenschaften, Gemeinden, Kreise, Gemeindeverbände sowie sonstige Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts). Beschreibung:
      Gefördert werden Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen an Ein- und Mehrfamilienhäusern, die zu einem Unterschreiten des EnEV-Neubau-Niveaus um mind. 50 % führen. Die Förderung erfolgt durch einen erhöhten Tilgungszuschuss von 20 % des im Rahmen des CO2-Gebäudesanierungsprogrammes gewährten Kreditvolumens. Art der Förderung/Förderungsanteil:
      • Zuschuss
      • Für die Antragsprüfung fallen Kosten an, die vom Antragsteller getragen werden. Die dena gewährt dafür einen Zuschuss in Höhe von 1.500 Euro für Einfamilienhäuser und 900 Euro für Zwei- bzw. Mehrfamilienhäuser, max. 100 % der Kosten.
      • Kumulation ist möglich.
      Hinweise zum Antrag:
      Anträge müssen bis spätestens 30.09.2007 gestellt werden. Pro Eigentümer kann die Sanierung von nur einem Objekt aufgenommen werden. Nach positiver Prüfung der Unterlagen stellt der zuständige regionale Partner die Bescheinigung über die Aufnahme in das Modellvorhaben und die Förderfähigkeit der geplanten Maßnahme aus. Diese Bescheinigung ist dann dem jeweils gültigen Antragsformular für das CO2-Gebäudesanierungsprogramm und der Bestätigung zum Antrag CO2-Gebäudesanierungsprogramm beizufügen. Auf dem Antragsformular ist zu vermerken, dass eine Förderung für das Modellvorhaben „Niedrigenergiehaus im Bestand“ beantragt wird. Informationsstelle:
      Deutsche Energie-Agentur (dena), Berlin, Tel.: 030 726 16 56-0, www.dena.de

    15. Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen (FNR)
    16. Zielgruppe:
      Antragsberechtigt sind Eigentümer, Pächter, Mieter oder Bauträger mit Wohnsitz in Deutschland, die förderfähige Dämmstoffe einsetzen möchten. Beschreibung:
      Gefördert wird der Kauf von Dämmstoffen für die Wärme- und Schalldämmung auf der Basis nachwachsender Rohstoffe, die in der „Förderliste-Dämmstoffe“ aufgelistet sind. Es gibt zwei Produktkategorien, die aus der Förderliste ersichtlich sind. Für Produkte der Kategorie 1 wird ein Zuschuss von 35 Euro/m3 Dämmstoff gewährt, für Kategorie 2 liegt der Zuschuss bei 25 Euro/m3. Nicht förderfähig sind Maßnahmen unter 5 m3. Art der Förderung/Förderungsanteil:
      • Zuschuss
      • Eine Kombination mit Wohnungsbau- bzw. Wohnungsmodernisierungsmaßnahmen ist zulässig.
      Hinweise zum Antrag:
      Der Antrag kann bis zu drei Monate nach Kauf und Zahlung der förderfähigen Dämmstoffe bei der Antragsstelle eingereicht werden. Informations- und Antragsstelle:
      Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR), Gülzow, Tel.: 03843 69 30-0, www.fnr.de

    17. Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien (BAFA)
    18. Zielgruppe:
      Antragsberechtigt sind Privatpersonen, freiberuflich Tätige, kleine und mittlere private gewerbliche Unternehmen sowie Unternehmen, an denen mehrheitlich Kommunen beteiligt sind. Kommunen und weitere juristische Personen des öffentlichen Rechts sowie gemeinnützige Investoren sind ebenfalls antragsberechtigt. Der Antragsteller ist entweder Eigentümer, Pächter oder Mieter des Grundstücks, auf dem die Anlage errichtet werden soll. Beschreibung:
      Im Rahmen des Marktanreizprogramms des Bundes werden folgende Maßnahmen gefördert:
      • Thermische Solaranlagen (Inbetriebnahme ab 16.10.2006)
      • Gefördert werden Solarkollektoranlagen bis max. 40 m2 Gesamtbruttokollektorfläche zur Warmwassererzeugung, zur Raumheizung, zur kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung, zur Bereitstellung von Prozesswärme und zur solaren Kälteerzeugung.
      • Solarkollektoranlagen auf Ein- und Zweifamilienhäusern mit Bruttokollektorflächen größer als 40 m2 können gefördert werden. Die förderfähige Fläche ist auf 40 m2 begrenzt.
      Folgende Maßnahmen werden mit einem Zuschuss gefördert (Basisförderung):
      • Anlagen zur Warmwassererzeugung Der Zuschuss beträgt 40 Euro je angefangenem m2 installierter Bruttokollektorfläche, mind. 275 Euro.
      • Anlagen für die kombinierte Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung, für die Bereitstellung von Prozesswärme und zur solaren Kühlung Der Zuschuss beträgt 70 Euro je angefangenem m2 installierter Bruttokollektorfläche.
      • Bei Solaranlagen zur kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung muss die Mindestkollektorfläche bei Flachkollektoren 9 m2 und bei Vakuumröhrenkollektoren 7 m2 betragen. Zusätzlich muss ein Pufferspeicher für die Heizung von 50 Liter je m2 bei Flach- und 60 Liter je m2 bei Vakuumröhrenkollektoren vorhanden sein.
      • Erweiterung bereits in Betrieb genommener Anlagen Der Zuschuss beträgt 30 Euro je zusätzlich installierter und angefangener m2 Bruttokollektorfläche. Die Größe der bestehenden Anlage ist dabei unerheblich.
      Besonders innovative Anwendungen werden wie folgt gefördert (Innovationsförderung):
      • Große Solarkollektoranlagen mit einer Mindestbruttokollektorfläche von 20 m2. Die gelieferte Wärme muss effektiv der Raumheizung oder Warmwasserbereitung bei Wohngebäuden mit mind. 3 Wohneinheiten bzw. bei Nichtwohngebäuden mit mind. 500 m2 Nutzfläche zugeführt werden. Die Höhe der Förderung kann bis zu dem Dreifachen der Basisförderung betragen, sofern mit dem Vorhaben noch nicht vor Antragstellung begonnen wurde.
      • Solarkollektoranlagen zur Bereitstellung von Prozesswärme und zur solaren Kälteerzeugung mit einer Bruttokollektorfläche von 20 m2 bis 40 m2, ebenso als Teilaggregat einer entsprechenden Anlage.
      Die Höhe der Förderung kann bis zu dem Zweifachen der Basisförderung betragen, sofern mit dem Vorhaben noch nicht begonnen wurde. Die Innovationsförderung kann nicht zusätzlich zur Basisförderung beantragt werden. Biomasseanlagen (Inbetriebnahme ab 16.10.2006)
      Gefördert werden folgende Maßnahmen mit einem Zuschuss (Basisförderung):
      • Automatisch beschickte Biomassekessel mit Leistungs- und Feuerungsregelung sowie automatischer Zündung. Die Förderung beträgt für Holzpellets (auch Kombinationskessel) von 8 kW bis 100 kW Nennwärmeleistung: 24 Euro je kW, mind. jedoch 1.000 Euro.
      • Bei Hackschnitzelkesseln beträgt die Förderung 500 Euro je Anlage. Diese Förderung gilt nur für Anlagen, die bis zum 31.12.2007 in Betrieb genommen werden.
      • Die Errichtung von Scheitholzvergaserkesseln mit Leistungs- und Feuerungsregelung mit einer Nennwärmeleistung von 15 kW bis 30 kW wird mit einem Zuschuss von 750 Euro pro Anlage gefördert. Der Wirkungsgrad des Kessels muss bei 90 % liegen. Zusätzlich müssen bestimmte Emissionswerte eingehalten werden. Die Anlage muss über einen mit einer Leistungs- und Feuerungsregelung (Temperaturfühler hinter der Verbrennungskammer und/oder Lambdasonde zur Messung des O2-Gehaltes im Abgasrohr) ausgestattet sein und über einen Pufferspeicher mit einem Mindestspeichervolumen von 55 l/kW verfügen.
      Diese Förderung gilt nur für Anlagen, die bis zum 31.12.2007 in Betrieb genommen werden. Innovationsförderung (ab 01.10.2007):
      Bei Sekundärmaßnahmen zur Emissionsminderung und zur Effizienzsteigerung von automatisch beschickten Biomasseanlagen mit Leistungs- und Feuerungsregelung sowie automatischer Zündung kann die Höhe der Förderung bis zu dem Zweifachen der Basisförderung betragen. Die Innovationsförderung kann nicht zusätzlich zur Basisförderung beantragt werden. Der Antrag muss vor Beginn der Maßnahme gestellt werden. Art der Förderung/Förderungsanteil:
      • Zuschuss
      • Kumulation ist möglich, sofern die Summe aus Krediten, Zuschüssen und Zulagen die Summe der Aufwendungen nicht übersteigt.
      Hinweise zum Antrag:
      Details zur Antragstellung sind aktuell beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkon-trolle zu erfragen. Informations- und Antragsstelle:
      Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), Eschborn, Tel.: 06196 908-625, www.bafa.de

    19. Solarstrom erzeugen – Investitionskredite für Photovoltaik-Anlagen (KfW)
    20. Zielgruppe:
      Antragsberechtigt sind Träger von Investitionsmaßnahmen in die Errichtung, die Erweiterung oder den Erwerb von kleinen Photovoltaik-Anlagen (z.B. private und gemeinnützige Antragsteller, gewerbliche Antragsteller, Freiberufler, Landwirte), deren Anlagen die Anforderungen des EEG erfüllen. Beschreibung:
      Gefördert werden die Errichtung, Erweiterung und der Erwerb einer Photovoltaik-Anlage sowie der Erwerb eines Anteils an einer Photovoltaik-Anlage im Rahmen einer GbR. Art der Förderung/Förderungsanteil:
      • Darlehen
      • Der Finanzierungsanteil kann bis zu 100 % der förderfähigen Kosten betragen, max. 50.000,00 Euro. Die Auszahlung des Darlehens erfolgt zu 96 %. Der Kredit ist in einer Summe abzurufen. Die Kreditlaufzeit beträgt bis zu 20 Jahren mit mind. 1 und max. 3 tilgungsfreien Anlaufjahren bzw. 10 Jahre mit mind. 1 und max. 2 tilgungsfreien Anlaufjahren. Die Tilgung erfolgt nach Ablauf der tilgungsfreien Anlaufjahre in vierteljährlichen Annuitäten.
      • Kumulation mit anderen KfW- oder ERP-Programmen ist nicht möglich. Die Kombination eines Kredites aus diesem Programm mit anderen Fördermitteln ist möglich, sofern die Summe der Förderungen die Summe der Aufwendungen nicht übersteigt.
      Hinweise zum Antrag:
      Als Programmnummer ist 140 anzugeben. Der Antrag ist vor Beginn des Vorhabens zu stellen. Informationsstelle:
      KfW-Förderbank, Frankfurt, Tel.: 01801 33 55 77, www.kfw-foerderbank.de

  2. Förderprogramme für Gewerbe und Industrie
  3. Tiefengeothermie: Gefördert wird die Errichtung von Anlagen zur thermischen Nutzung der Tiefengeothermie ohne Übernahme des Bohr- und Fündigkeitsrisikos mit einem Teilschulderlass von 103 Euro pro kW errichtete Nennwärmeleistung, max. 1.000.000 Euro je Einzelanlage. Zur Nutzung der Tiefengeothermie zur kombinierten Wärme- und Stromerzeugung (KWK) können max. 5 Anlagen pro Jahr gefördert werden. Bei Wärmenetzen in Verbindung mit der Errichtung von Geothermie-Anlagen (Mindestwärmeabsatz 3 MWh pro Jahr und Meter Trassenlänge) wird ein Tilgungszuschuss von 100 Euro je Meter Trassenlänge gewährt bzw. 50 Euro je Meter Trassenlänge beim Mindestwärmeabsatz von 1,5 MWh pro Jahr, max. 550.000 Euro.
    Art der Förderung/Förderungsanteil:
    Informationsstelle:
    KfW-Förderbank, Frankfurt, Tel.: 01801 33 55 77, www.kfw-foerderbank.de

Die obigen Informationen entstammen der Broschüre "Fördergeld für Energieeffizenz und erneuerbare Energie" vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) Referat Öffentlichkeitsarbeit · 11055 Berlin www.bmu.de
Wichtig:
Da sich die Kriterien der Förderprogramme ständig ändern, sollten Sie sich stets die aktuellen Bedingungen der Banken und Bundesbehörden im Internet ansehen.